Fachartikel HEPATOLOGIE

Niedrigschwelliger Zugang als Schlüssel zur erfolgreichen Therapie

Das Hepatitis-C-Virus (HCV) ist weltweit verbreitet und stellt ein bedeutendes medizinisches Problem dar.  Es wird vermutet, dass in Österreich
etwa 20.000–30.000 Menschen an einer chronischen Hepatitis C leiden. Unbehandelt kann eine chronische Hepatitis C zu einer Leberzirrhose und zu einem hepatozellulären Karzinom fortschreiten. Es ist deshalb wichtig, möglichst frühzeitig die Diagnose zu stellen und rechtzeitig – bevor sich Komplikationen einer fortgeschrittenen Lebererkrankung entwickeln – eine effektive antivirale Therapie einzuleiten.

Mit dem Projekt „Let’s End Hepatitis C in Vienna“ leistet die Suchthilfe Wien in Zusammenarbeit mit ihren Kooperationapartner*innen u.a. der Klinik Ottakring einen wichtigen Beitrag, Neuinfektionen zu reduzieren. Ziel ist es, unter den Substitutionspatient*innen die Anzahl der Infizierten in ihrer Gesamtheit zu erheben  und diese so früh wie möglich zu behandeln.

Dr. Hans Haltmayer, Beauftragter für Sucht- und Drogenfragen der Stadt Wien sowie Ärztlicher Leiter der Suchthilfe Wien & Prim. Univ.-Prof. Dr. Michael Gschwantler, Abteilungsvorstand der 4. Medizinische Abteilung Klinik Ottakring haben einen Artikeldarüber verfasst, welcher im Fachjournal JATROS Infektiologie & Gastroenterologie-Hepatologie veröffentlicht wurde.

Hier können Sie den Artikel herunterladen.

Quelle: Publiziert in JATROS Infektiologie & Gastroenterologie-Hepatologie Ausgabe 4/2021

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